Tarifvertrag ig metall 2020

Die Tarifverhandlungen im Bereich der Flughafensicherheit gingen im Januar 2019 mit mehreren Warnstreiks an Flughäfen in ganz Deutschland einher, unter anderem in Berlin, Frankfurt, München und Köln. Ende des Monats einigten sich die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der Deutsche Beamtenbund (DBB) und der Bundesverband der Luftfahrtsicherheitsunternehmen (BDLS) auf den ersten bundesweiten Tarifvertrag für das Sicherheitspersonal der Flughäfen. Zuvor waren die Tarifverträge für den Sektor regional unterschiedlich. Sowohl ver.di als auch der DBB haben im ersten Quartal 2019 Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Der Deutschen Staaten (TdL) über einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Sektor aufgenommen. Die Gewerkschaften betonten, dass verhindert werden müsse, dass das Lohngefälle zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor zunehme. Eckhardt Rehberg, haushaltspolitischer Sprecher der CDU, mahnte zur Vorsicht und hob die finanzielle Verantwortung der Kommunen hervor. [6] Darüber hinaus besteht Eine Vereinbarung, die erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteile für Angestellte bis zum 30. September 2020 im Rahmen einer Verhandlungspflicht neu zu ordnen. Die neue Vereinbarung sieht eine jährliche Lohnerhöhung zwischen 3,5 % und 9,8 % (je nach Region) für die nächsten drei Jahre vor. Die Gesamtlohnerhöhung wird zwischen 10,5 % und 26,7 % liegen.

Ein Teil des Ziels der Vereinbarung ist es, das Lohnniveau in Ostdeutschland an das westdeutsche Niveau anzugleichen. [3] Vertragslaufzeit: 8 Monate, vom 1. Mai 2020 bis zum 31. Dezember 2020. Mitte Februar teilte ver.di dem BDLS jedoch mit, dass die Gewerkschaft nach einer negativen Reaktion der Mitglieder die Vereinbarung neu verhandeln wolle. [4] Neuverhandlungen von zuvor vereinbarten Tarifverträgen sind in Deutschland sehr ungewöhnlich. Der DBB hat am 12. April 2019 den jüngsten Vertrag mit dem BDLS unterzeichnet. [5] Die aktuelle Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage in Deutschland, Tarifverträge im Stahl-, Flughafensicherheits- und öffentlichen Sektor sowie die Einführung eines Mindestlohns für Lehrlinge sind die Hauptthemen dieses Artikels.

Dieses Länderupdate berichtet über die neuesten Entwicklungen im Arbeitsleben in Deutschland im ersten Quartal 2019. Im vergangenen Jahr wurde in einem Tarifvertrag festgelegt, dass jeder Arbeitnehmer entweder Anspruch auf eine Zusätzliche Zahlung von 1.000 Euro oder fünf zusätzliche freie Tage hat. Die Wahlfreiheit ist nun abgeschafft; Die Stahlarbeiter müssen sich die freien Tage nehmen, “um die Kurzarbeit zu reduzieren”. Die IG Metall und der Betriebsrat unter ihrem Vorsitzenden Tekin Nasikkol loben ihre Vereinbarung. Die verbalen Verrenkungen in ihren Informationsflyern sind üble und provokative. “Wir wollten bis Ende März Klarheit und konnten es schaffen”, teilt die Gewerkschaft ihren “lieben Kollegen” mit. Mit dem nun abgeschlossenen Zukunftspakt, schreiben sie, “haben wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt”. Darüber hinaus kamen die Parteien überein, Verhandlungen aufzunehmen, um die erfolgsabhängige Vergütungskomponente für arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die unter den Tarifvertrag fallen, bis zum 30.

September 2020 umzugestalten.